EIN QUARTIER,
DAS
BEFLÜGELT

5-Minuten-Quartier

Mehrere erstklassige Architekturbüros haben gemeinsam ein nachhaltiges Stadtviertel für alle Generationen entworfen, das hoch hinaus will: Geplant sind neben neuen Wohnungen Flächen für Erholung und Gastronomie, Einzelhandel, Gewerbe, Bildung und Kultur.

Wohnen
Arbeiten
Gemeinschaftliche Nutzung

Wohnen

Vielfältiges Wohnen im Quartier:

  • Eigentumswohnungen
  • Mietwohnung
  • Geförderter Wohnungsbau

Arbeiten

Ein Ort für Wissenschaft und Forschung:
Das neue Gewerbegebiet gilt auch als Erweiterung von Adlershof

Gemeinschaftliche Nutzung

Im Westen liegt das denkmalgeschützte Quartiersherz mit Kita, Geschäften, Gastronomie, Ärztehaus und Stadtteilzentrum

Weiter östlich entsteht ein großes Parkhaus.

Das Quartier
auf
einen Blick

5-Minuten-Quartier

Alles um die Ecke auf einer Fläche von 214.000 : Nahversorgung, Kitas, Schule, Büros, Gastronomie und Freizeitangebote fußläufig erreichbar

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1.800 Wohnungen

Miet- und Eigentumswohnungen, barrierefreies Wohnen, moderne Mikroapartments für Studierende – 25 % geförderte Wohnungen

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Nachhaltig

Gebaut für kommende Generationen: DGNB Vorzertifikat in Gold, Effizienzhaus 55, Schwammstadt-Prinzip, Photovoltaik, Dachbegrünung und aktive Vermeidung von Hitzeinseln

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Mobil und vernetzt

Fahrradfreundlich und mit wenig Autoverkehr: Quartiersgarage, E-Ladestationen, Sharing-Angebote – und kurze Wege zu S-Bahn, Tram und Bus

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65 Hektar Möglichkeiten

Großzügig begrüntes Quartier mit dem Landschaftspark Johannisthal, zahlreichen Sportangeboten und vielen Freizeitzielen direkt vor der Haustür

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Nachhaltigkeit

Die
Zukunft mit
an Bord

Goldstandard für Nachhaltigkeit

Das Segelflieger Quartier erfüllt hohe Ansprüche in den Bereichen Ökologie, Klima und soziokulturelle Qualität. Das hat die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen geprüft und bestätigt. Energieeffizienz und ressourcenschonende Bauweise, Schwammstadtprinzip und Freiräume – diese und viele weitere Aspekte greifen ineinander und machen das Segelflieger Quartier auch zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen nachhaltiger Städtebau.

 

Dieses nachhaltige Quartier wurde mit dem DGNB Vorzertifikat in Gold ausgezeichnet.

> 50%
der Dachflächen werden extensiv begrünt
500
Bäume werden neu gepflanzt
> 30%
der Dächer enthalten Photovoltaik
70%
der Abrissmasse wurden recycelt
100%
Schwammstadt durch natürlichen Wasserkreislauf
10%
öffentliche Grünflächen

Regenwasser, das versickern kann – sogar durch die Steine

Wie wappnet sich das Quartier gegen Sommerhitze oder Starkregen? Hier kommt intelligentes Wassermanagement ins Spiel: Wasser kann versickern und verdunsten – über begrünte Dächer und viele Grünflächen. Selbst Gehwege und Plätze leisten einen Beitrag. Sie werden mit einem zertifizierten mehrschichtigen Klimastein gepflastert, der wie ein kleines Kühlsystem funktioniert: Oben reflektiert er Sonnenstrahlung, mindert Lärm und neutralisiert Schadstoffe. Sein Kern speichert Regenwasser und gibt es wieder ab. Die untere Schicht hält zusätzliche Feuchtigkeit zurück und leitet sie ins Erdreich.

Historie

Wo Geschichte
Zukunft
schreibt

Das Segelflieger Quartier entsteht auf geschichtsträchtigem Boden: 1909 wurde hier der erste kommerziell betriebene Motorflugplatz Deutschlands eröffnet. Abertausende Menschen wurden Zeuge der frühen waghalsigen Flugmanöver. Ein Geist des Aufbruchs, der nun neu entfacht wird.

Vom Flugplatz zum Stadtquartier

1909
1909 wurde in Johannisthal der erste kommerziell betriebene Motorflugplatz Deutschlands eröffnet
1910
Alfred Frey gelingt in seinem Doppeldecker der erste Rundflug über Berlin, einschließlich Umkreisung der Siegessäule
1911
Als erste Frau in Deutschland absolviert Melli Beese in Johannisthal ihre Pilotenprüfung
1913
Die Luftfahrzeug-Gesellschaft (LFG) und Zeppelin machen den Flugplatz zu einem Standort ihrer Luftschiffproduktion
1914 – 1918
Während des Ersten Welt­kriegs unterliegt der Flugplatz der Verwaltung des Militärs und wird auch für die Massenfertigung von Kampfflugzeugen genutzt
1919
Nach Kriegsende schränkt der Versailler Vertrag die Flugzeugproduktion in Deutschland stark ein – infolgedessen siedeln sich andere Industrien an, wie die von Arthur Müller gegründeten Bauten- und Industriewerke „AMBI“ und die Johannisthaler Filmanstalten „JoFa“, in denen bis in die 30er Jahre fast 400 Filme gedreht wurden, darunter Murnaus „Nosferatu“
1923
Mit der Eröffnung des neuen Zentralflughafens Tempelhof schließt Johannisthal als Standort für die zivile Passagierluftfahrt, die Luftfahrtforschung bleibt
1928
Auch die „Bayerischen Motorenwerke“ (BMW) errichten in Johannisthal eine Produktionsstätte. Hier wird unter anderem das erfolgreiche Modell BMW „Dixi“ montiert.
1939 – 1945
Während des Zweiten Weltkriegs wird die Luftrüstung auf dem Flugplatz ausgeweitet. Nach der Befreiung Berlins durch die Alliierten, demontiert die sowjetische Armee Produktionsstätten und Forschungsanlagen
1950
Gründung des VEB Kühlautomat Berlin, der neben Kühlschränken unter anderem auch Kühlanlagen für Schiffe und den Handel herstellt
1954 – 1990
Das Ministerium für Staatssicherheit stationiert sein Wachregiment auf dem Areal, 1967 erhält das Regiment den Namen Feliks Dzierzynski
1996
Kühlautomat Berlin, mittlerweile eine GmbH und Teil des GEAKonzerns, stellt den Betrieb ein, die Produktionshallen stehen leer und verfallen
2023
Das Land Berlin setzt den neuen Bebauungsplan fest
2025
Baustart für das Segelflieger Quartier Berlin durch die Bauwert AG und das Land Berlin
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